Schonung bei Rückenschmerzen? Nicht immer die beste Wahl!

Schonung bei Rückenschmerzen? Nicht immer die beste Wahl!

Wenn wir Schmerzen haben, ist unser erster Impuls, das betroffene Körperteil zu schonen. In vielen Fällen ist das eine gute Idee, z. B. bei akuten Verletzungen wie einem Knochenbruch oder Bänderriss. Vielleicht kennst du auch die PECH-Regel, die bei Muskel- und Gelenkverletzungen empfohlen wird. Sie steht für Pause, Eis, Compression und Hochlagern.

Aber wie sieht es bei der Volkskrankheit Rückenschmerz aus? Ist hier ebenfalls konsequente Schonung angesagt? Nicht unbedingt. Tatsächlich kann bei Rückenschmerzen unter Umständen das genaue Gegenteil viel mehr helfen. Mit anderen Worten: Es gilt, wieder in die Bewegung zu kommen. Warum das so ist? Bei einem Großteil der Fälle handelt es sich um sogenannten „unspezifischen Rückenschmerz“. Die Techniker Krankenkasse schreibt dazu: „Ärzte stehen oft vor einem Rätsel: Bei etwa 85 Prozent ihrer Patienten mit Rückenschmerzen können sie keine eindeutige Ursache finden“.[1] Aktuelle Forschungsergebnisse bestätigen, dass die Prozentzahlen für unspezifischen Rückenschmerz zwischen 85% und 90% liegen. 

Doch was genau bedeutet es, wenn Rückenschmerzen einen „unspezifischen Grund“ haben? Hier kann es leicht zu Missverständnissen kommen. Unspezifisch bedeutet nicht, dass es gar keinen Grund oder Auslöser gibt. Vielmehr liegt in der Regel eine Kombination mehrerer Ursachen oder Faktoren vor. Was können solche Auslöser sein? Am häufigsten sind Verspannungen, Verhärtungen, Reizungen an Sehnen und Bändern, fasziale Verklebungen sowie psychosoziale Faktoren wie Stress, Sorgen und depressive Verstimmungen. 

Je nach deinem persönlichen Ursachenmix brauchst du eine individuell angepasste Form der Behandlung. Dennoch gibt es einige Empfehlungen, die für fast alle Fälle zutreffen. Dazu zählt, auf übermäßige Schonung zu verzichten. Oder anders ausgedrückt: Sich ausschließlich auf dem Sofa zu erholen und zu hoffen, dass die Schmerzen dadurch wie von selbst verschwinden, ist keine gute Idee. Viel besser stehen die Chancen auf Erfolg, wenn du auf dosierte Bewegung setzt. Ebenso hilfreich sind viele Wechsel bei der Körperhaltung, also eine Mischung aus sitzen, stehen, liegen, knien, etc. 

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Wann startest du mit deiner neuen Bewegungsroutine? 

[1] https://www.tk.de/techniker/gesundheit-foerdern/sport-und-bewegung/gesunder-ruecken/ursachen-von-rueckenschmerzen-2007860

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