Auf der Suche nach dem „Zukunftsbaum“

Auf der Suche nach dem „Zukunftsbaum“

Casting-Shows erfreuen sich bereits seit langer Zeit großer Beliebtheit. Über die Jahre hinweg hat die TV-Welt bereits fast alles gesucht, was man sich vorstellen kann, angefangen von Superstars und Topmodels bis hin zu Hunden und sogar den dümmsten Promis. Ganz klar, hier steht Entertainment im Vordergrund!

Ganz anders sieht es dagegen bei einem Casting-Wettbewerb der anderen Art aus. Denn immer mehr Wissenschaftler, Fachverbände, Gemeinden und staatliche Einrichtungen sind derzeit auf der Suche nach dem perfekten „Zukunftsbaum“. Diese Suche hat einen sehr ernsten Hintergrund. Aktuell zeichnet sich ab, dass einige der bislang bei uns heimischen Baumarten mit dem Klimawandel nur schlecht zurechtkommen. Mittelfristig werden sie vielleicht sogar aussterben. Deshalb brauchen wir dringend Alternativen für die Zukunft. Die Crux an der Sache: Die neuen Baumarten sollen einerseits Herausforderungen wie lange Dürreperioden bewältigen können. Andererseits müssen sie sich in die bestehende Flora und Fauna integrieren. Ein reiner Import exotischer Hölzer ist deshalb keine Option.

Die Vergangenheit zeigt, dass der reine Import von fremdländischen Baumarten zu großen Problemen führen kann. Dr. Robert Gliniars, der Kustos des Gartenteams der Universität Hohenheim, nennt als Beispiel den aus Asien eingeführten Götterbaum, der mittlerweile auch in Europa heimisch ist. Auf den ersten Blick schien der Götterbaum perfekt, da er extrem anspruchslos ist und beinahe überall keimen kann. Nun zeigt sich jedoch, dass sich der Götterbaum so stark ausgebreitet hat, dass er fast unkontrollierbar geworden ist. Zum Ärgernis wird er schon allein deshalb, weil die Wurzeln regelmäßig Straßenschäden verursachen – von der Verdrängung heimischer Arten ganz zu schweigen.

Ein weiteres Beispiel ist die im 18. Jahrhundert aus Amerika eingeführte Rodinie. Auch sie kann mittlerweile nicht mehr eingedämmt werden und konkurriert damit mit heimischen Arten um Lebensraum. Das hat Auswirkungen auf das komplette Ökosystem! Bei der Ansiedlung neuer Baumarten muss deshalb stets eine Vielzahl von Faktoren im Blick behalten werden. Hauruck-Aktionen sind dabei ganz eindeutig fehl am Platz. Vielmehr bedarf es eines durchdachten und strukturierten Vorgehens. Nur so kann es gelingen, den hiesigen Baumstand erfolgreich fit für die Zukunft zu machen!

Zukunftsfähigkeit ist bei OrganiQ Wood schon immer ein großes Thema. Wir beobachten deshalb beständig die aktuellen Entwicklungen und beschäftigen uns mit den neusten Forschungsergebnissen. Unser Anspruch: Schon heute die Lösungen von morgen zu denken und umzusetzen. Wir sind überzeugt: Holz wird dabei eine zentrale Rolle spielen!

Du möchtest mehr über die exzellenten Qualitäten von Holz erfahren? Dann lies gleich hier im Blog weiter! Ein kleines Stück Zukunft kannst du dir mit unseren Möbelstücken direkt nach Hause holen – am besten sofort im OrganiQ Wood Shop bestellen!

Zukunftsbaum

Zurück
Zurück

Einfach mal abschalten!

Weiter
Weiter

Nervosität abbauen: Warum Bewegung gegen innere Anspannung hilft